PROJEKTE


 

Art Karlsruhe 2014

 

WAUL wurde auf der Kunstmesse durch die Galerie 99, Aschaffenburg, vertreten.

Bild links: Wolfgang Aulbach mit der Skulptur "Bei Vollmond", rechts Galerist Peter Fäth, Galerie 99.

 

 


 

Deponiert – inspiriert

 

Im April 2013 zeigten Aschaffenburger Künstler im Schloss Johannesburg ihre Interpretationen verborgener Schätze aus dem Depot. WAUL entschied sich für ein Ölgemälde aus dem 19. Jahrhundert von einem unbekannten Maler.

 

Konzept zum Holzrelief „Christus wird sich wohl vorerst nicht mehr zeigen“

„Bei meiner Arbeit geht es um die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge. Auch fließt mein Eindruck vom Museumsdepot ein, das auf mich wie eine Gruft ohne Wiederkehr für die Exponate wirkte. Durch das Herausholen und erneute Ausstellen findet eine Art vorübergehende Wiederauferstehung des Werkes statt.

Das Originalgemälde zeigt 14 Personen. Mein Holzrelief zeigt nur einen Bildausschnitt auf dem Christus und vier seiner Jünger zu sehen sind. Auf meiner Arbeit sind 9 Fixierflecken mit schemenhaften Schattenbildern an exponierten Stellen zu sehen. So ergibt sich wieder die Personenzahl von 14.“

Wolfgang Aulbach · WAUL · 2013

 


 

Stahlskulptur am Alexandrakreiel in Aschaffenburg

 

Eine Prinzessin findet ihren Platz
Die Geschwister Andrea und Bernhard Westarp, die aus der Alexandrastraße stammen, hatten die Idee zu einem Kunstwerk als Spende für die Stadt Aschaffenburg. Nach aufwendiger Vorarbeit in Zusammenarbeit mit der Stadt Aschaffenburg hat die Idee nun Kontur angenommen. Die Skulptur wurde nach den Entwürfen von Wolfgang Aulbach von der Firma Faust in Laufach in Cortenstahl gefertigt. Der Alexandrakreisel befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft des früheren Krankenhauses, des Kinderhortes von Schulen sowie einer Seniorenwohnanlage. Er bietet sich also als Standort an, um an die wohltätige Prinzessin zu erinnern. Die Skulptur entstand Dank der Unterstützung der Firmen Elvira Westarp GmbH und Faust Metalltechnik GmbH

Hat sie ein Klavier verschluckt?
Alexandra Amalie Prinzessin von Bayern (1826 –1875) war die fünfte und jüngste Tochter von König Ludwig I. von Bayern. Sie erblickte 1826 im Schloss Johannisburg in Aschaffenburg das Licht der Welt. 1860 gründete Alexandra in Aschaffenburg aus eigenen Mitteln die „Marien-Armen-Krankenküche“. Um den Armen und Kranken zu helfen, überwand sie ihre Furcht vor körperlicher Nähe. Außerdem war sie als Übersetzerin und Schriftstellerin tätig und war Äbtissin im Kloster St. Anna in München und in Würzburg. Alexandra werden mehrere psychische Störungen zugeschrieben, unter anderem der Wahnvorstellung, ein gläsernes Klavier verschluckt zu haben. Als sie sich einmal übergeben musste, warfen Bedienstete ein kleines Klaviermodell in den Auswurf und erzählten ihr, dass sie nun das Möbel los wäre. Vielleicht war dies alles der Grund, warum sie sich nie vermählte. Ein dreijähriger Aufenthalt in der Anstalt Illenau konnte an ihren Leiden nichts ändern. 1875 starb sie an einem Herzschlag. Alexandra wurde in München in der Theatinerkirche beigesetzt.

 

 


 

Korrespondenzen – Künstler der Kindermalerei

 

Bei dieser Gruppenausstellung im Designhaus in Darmstadt war auch WAUL mit einem Werk vertreten. Auf dem Foto unten sieht man ihn mit seiner Tochter bei der Eröffnung am 13.3.2011, in der Mitte das Kinderbild „Ich helfe meiner Mama beim kochen“ von Sara (5), Corinna (5) und Theresa (6) und rechts die Skulptur von WAUL mit dem Titel „Bei Vollmond“.

Aus dem Pressetext: „In der kunstpädagogischen Arbeit werden Kinder häufig mit bekannten Kunstwerken vertraut gemacht, die sie inspirieren sollen. Das Archiv Kinderkunst geht den umgekehrten Weg. Nicht das Kind, sondern der Künstler wird gebeten, sich mit der Kindermalerei auseinander zu setzen. Er soll mit dem Kinderbild Zwiesprache halten. Zwischen seiner Arbeit und dem Kinderbild soll sich eine „Korrespondenz“ entwickeln. Die Idee zu diesem ungewöhnlichen und interessanten Projekt hatte der Verein „Archiv Kinderkunst“. Das Archiv, gegründet von Birgit und Knut Philipps, verfügt über eine Sammlung von über 2.000 Kinderbildern aus aller Welt. 54 Bildende Künstler (Maler, Grafiker, Bildhauer, Fotografen, Video- und Konzeptkünstler) beteiligen sich an diesem Projekt „Korrespondenzen“. Zwei Musikgruppen wurden aufgefordert, zu den von ihnen ausgewählten Kindermalereien zu konzertieren. Alle durften sich bereits vor neun Monaten ein Kinderbild auswählen und haben bis heute in Korrespondenz dazu ein eigenes Werk geschaffen.“